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Release
JAP: 29. Oktober 1988
US: 09. Januar 1989
EU: 30. November 1990
Technische Daten
CPU
Motorola MC6800 (7,6 MHz, 16 Bit)
Speicher
RAM 64 kB
Video-RAM 64 kB
Grafik
Auflösung 256*244 / 320*244
Farben 64 aus 512
Sprites 80 mit 32*32 Auflösung
Sound
Yamaha YM2612
10 Kanäle
Datenspeicher & Medien
Module bis 4 Mbit
CD-ROM (Mega CD)
Ausgänge & Anschlüsse
RF Ausgang (Antenne)
AV Ausgang
2x Controller Anschlüsse
Modulport
3,5 Klinke (Kopfhörer)
Zubehör & Sonstiges
Maus
Master System Converter
Gewicht
ca. 105 Gramm
Maße
HxBxT = 4,8×27,5×21,0 cm
Geschichte
Der erste Name, den SEGA für die neue Konsole andachte war MK-1601, aber am Ende entschied man sich für den Namen "Mega Drive". Mega strahlt Überlegenheit aus, und "Drive" lässt den Konsumenten an Geschwindigkeit und Kraft denken. Dieser Name wird für die japanischen, europäischen, asiatischen und australischen Versionen der Konsole bestimmt. Aus markenrechtlichen Gründen wurde das Gerät auf dem nordamerikanischem Markt, der rund die Hälfte der Gesamtverkäufe ausmachte, Genesis (altgriech. "Schöpfung") genannt.
1988 kommt das Mega Drive als Nachfolger des Master Systems/ MarkIII, zu einem Preis von 21.000Yen, auf den japanischen Markt. In Japan fand das Mega Drive kaum Support von Drittherstellern. Square, Enix und Konami beispielsweise, entwickelten weiter für Nintendo. Nur ein paar andere Hersteller wie z.B. Capcom, vergaben wenigstens Lizenzen für einige Titel, anstatt selber für das Mega Drive zu entickeln. Nintendo hatte einen Marktanteil von um die 80% in Japan. Hier erlitt das Mega Drive sogar ein deutlich schlechteres Schicksal als das PC Engine obwohl Mega Drive diesem sowie dem NES technisch deutlich überlegen war.
Im Westen bekommt das Mega Drive weitaus mehr Support. Zuerst werden Atari ST und Amiga Spiel umgesetzt. Grafisch konnte das Mega Drive hier Punkten. Neben der englischen Firma Virgin, stellt sich Electronic Arts auf SEGAs Seite. Fast alle EA-Sports Serien beginnen auf dem Mega Drive.
Ab 1992 ist das Mega Drive eine beliebte Plattform für westliche Programmierer, da es sich leichter als Atari oder Amiga Geräte programmieren lässt.
Die Einführung von Nintendos S-NES versucht SEGA mit dem Mega CD zu kontern. Da aber nur wenige Menschen ihren Mega Drive durch das Mega CD aufrüsteten, wurden auch nicht wirklich viele Spiele dafür hergestellt. Schon wenige Monate nach dem Debut des Mega CD am 12. Dezember 1991 in Japan, gillt das CD-System als Flopp.
In den USA versucht SEGA die Konsumenten mit Werbeslogans wie: "Gesesis does what Nintendon´t!" oder "Your World will never be the same!" zu locken, was Effekte zeigt. Im Westen verkauft SEGA bis Ende 1993 allein in den USA 12 Millionen Konsolen. Der Marktanteil steigt in Nordamerika auf 45% und in Europa sogar auf 66%. Somit wirde SEGA zum führenden Hersteller vor Nintendo und dessen Super Nintendo Entertaiment System. Mit Sonic The Hedgehog gibt SEGA ihrem Mega Drive ein "Maskottchen", dass Nintendos plumpen Mario in der Optik, sowie in der Geschwindikeit, alt aussehen lässt.
Nach der Mega CD Einführung zerfällt das "Sonic Imperium". Projekte wie die Virtual- Reality- Brille, sowie das Neptune werden gestoppt und das Hardware Add On 32X scheitert.
Ein Markt, auf dem das Mega Drive überdurchschnittlich Erfolg hatte, war Brasilien. Dort konnten das SEGA Master System und das Mega Drive sich bis 1998 behaupten. Dank Tec Toy, dem brasilianischen Vertriebspartner von SEGA, hielten beide Systeme dort 75% des Marktes inne. Tec Toy passte Konsolen, sowie Spiele speziell auf den brasilianischen Markt an, was auch das Geheimnis ihres Erfolges sein mag.
Verkaufte Geräte: ca. 35 Millionen
Spiele: 850
Weiter:
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