Home arrow Software arrow Nintendo DS arrow Jambo! Safari: Rette die Tiere* 07.09.2010
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Jambo! Safari: Rette die Tiere* Drucken E-Mail
Geschrieben von Zorki   
Kurzbeschreibung
Rette in zahlreichen Missionen exotische Tiere mit deinem Lasso und pflege sie wieder gesund. Erforsche wundervolle Landschaften und fotografiere Tiere von deinm Land Rover aus. Gestalte deinen Spieler und deine Fahrzeuge, sammle Trophäen und vieles mehr, während du dich in deiner Ranger-Karriere hocharbeitest.

Features:
- Gib deinen Tieren einen Namen, pflege sie in deinem interaktiven Tiergehege und behalte sie im Auge, nachdem du sie wieder freigelassen hast.
- Anpassungsmöglichkeiten für deinen Charakter und dein Fahrzeug


Info:
Release: 3. Dezember 2009
Entwickler: Fullfat
Publisher: SEGA
Genre: Sport
Player: 1




Review:
Dass SEGA die Remakes alter Klassiker noch lange nicht ausgehen zeigt Jambo! Safari - Rette die Tiere für Nintendo DS. Aber anstatt sich wieder ein altes Konsolengame zu schnappen, ging es diesmal an einen zehn Jahre alten Arcade Titel. Ob Jambo! Safari in die Jahre gekommen ist, sich das alte Spielprinzip aufs Neue bewähren kann und wie sich die NDS von der Nintendo Wii Version unterscheidet lest ihr in unserem Test.

Als erstes werdet ihr darum gebeten einen Schwierigkeitsgrad auszusuchen. Zur Wahl stehen hier "leicht" (für - 9 Jahre) und "schwer" (ab 10 Jahre). Spätestens hier dürfte geklärt sein an welche Zielgruppe sich Jambo! Safari primär richtet. Während der einfache Schwierigkeitsgrad sich fast von alleine Spielt und mit massig an Zeit den erfahrenen Spieler maßlos langweilt , wartet der schwere Modus mit knackigen Zeitlimits auf. Ein schönes Mittelmaß wäre hier nicht verkehrt gewesen. Bei der NDS Version fällt zudem auf, dass hier – nicht so wie im Wii Ableger – der Schwierigkeitsgrad während des Spiels nicht mehr gewechselt werden kann.

Habt ihr euren Schwierigkeitsgrad gewählt, könnt ihr euch einen von 4 Spielcharakteren aussuchen der euch im Spiel repräsentieren soll. Ganz demokratisch gibt es hier zwei weibliche und zwei männliche Protagonisten. Nachdem ihr gewählt habt, begrüßt euch auch schon euer Chef zu eurer Ausbildung als Parkranger.

Auf ans Lasso und hinein ins Abenteuer! Das Spiel beginnt auf der Ranch. Dort müsst ihr im Laufe des Spiels immer wieder hin zurück. Denn hier befindet sich euer Quartier – wo ihr euren Spielcharakter nach Herzenslust umziehen und frisieren könnt, die Autowerkstatt mit euren Autos – die ihr hier auch mit diversen neuen Anstrichen und Upgrades "pimpen" könnt und das Gehege – in das ihr gefangene Tiere zum streicheln und gesund pflegen bringen könnt. Habt ihr euren Charakter nach euren Wünschen eingekleidet, werdet ihr ins erste der insgesamt neun Areale gebeten. Also auf in einen eurer zu Beginn zwei Land Rover - später werdet ihr vier dieser Vehikel euer Eigen nennen können – und ab in die Savanne.

Am oberen der beiden Bildschirme eures NDS wird bei Jambo! Safari – Rette die Tiere das eigentliche Spielgeschehen dargestellt. Während ihr so durch die Gegend fahrt seht ihr dort zwei Anzeigen in den oberen Ecken des Bildschirms. Die auf der linken Seite zeigt euch eure aktuellen Ranger Punkte an, die in der rechten Ecke zeigt euch in Missionen oder im Arcade Modus eure noch verbleibende Zeit an. Auf dem Touchscreen befinden sich Symbol-tasten für spezielle Ausrüstungsgegenstände wie u.a. euer Fernglas und Fotoapparat sowie eure Radarkarte.

Die Radarkarte liegt mittig auf dem Touchscreen, zeigt euch euren Standort an und kann euch durch Berührung entweder herumlaufende Tiere (dargestellt durch gelbe Punkte) oder Missionsmarker (gelbe Kreise) anzeigen. Außenposten in jedem Areal, an der sich u.a. auch die Fotografin befindet, erscheinen auf eurem Radar als ein grüner Punkt. Die Ranch wird durch einen blauen Punkt gekennzeichnet und die Ausgänge in die anderen Areale als blauer Kreis. Links neben dem Radar befinden sich untereinander drei Symbole am Bildschirmrand. Das erste aktiviert durch Anklicken euer Fernglas, das zweite euer Ortungsgewehr und das dritte schickt euch direkt zu eurer Ranch zurück. Auch am rechten Bildschirmrand befinden sich drei Symbole. Das erste löst eure Kamera aus – welche ihr für Fotomissionen benötigt, darunter befindet sich das Funksymbol. Dieses zeigt an ob ihr Nachrichten von anderen Rangern bekommen habt – ggf. erhaltet ihr auch neue Missionen über Funk. Das unterste rechte Symbol aktiviert eine große Umgebungskarte, die ihr entweder mit dem Stylus oder dem Finger hin und her scrollen könnt.

Ein Druck auf die START-Taste eures NDS bringt euch ins Menü. Hier könnt ihr zu jedem Zeitpunkt im Spiel – ausgenommen in einer laufenden Mission – laden und speichern, Lautstärke und Steuerung einstellen oder euch die Mitwirkenden vor Augen führen. Während ihr so durch die Savanne gurkt, werdet ihr mit jeder Menge Aufgaben konfrontiert, die in der NDS und Wii Version nahezu identisch sind. Die Missionen werden als Lichtkegel auf dem oberen Bildschirm und als gelber Kreis auf eurem Radar (Touchscreen) angezeigt. Neben der Vielzahl an Missionen warten noch massig kranke und gesunde Tiere darauf, von euch gefangen, gestreichelt und wieder gesund gepflegt zu werden.

Wenn ihr in der Savanne ein Tier ins Visier nehmt, so wird euch ein Tierbild, die Tierart, die Gesundheit und der Jagt-Schwierigkeitsgrad auf dem unteren Teil des Touchscreens angezeigt.  Kranke Tiere solltet ihr sofort einsammeln und zum Gehege schicken. Bis zu drei Tiere könnt ihr dort aufnehmen und wieder gesund pflegen. So müsst ihr beispielsweise bei einer Giraffe das Ungeziefer mit einer Pinzette von der Haut sammeln und sie später eincremen oder einem Löwen die Zähne putzen. Wenn euer Tier gesund ist, könnt ihr es noch mit ein paar Streicheleinheiten verwöhnen, ihm einen Namen geben und anschließend wieder in die Freiheit entlassen.

In jedem Areal gibt es eine bestimmte Anzahl an Missionen, habt ihr davon genügend erfolgreich absolviert, so wird der Weg in ein neues, riesiges Areal frei in welchem wieder neue Missionen und Tiere auf euch warten. Insgesamt gibt es fünf Arten von Missionen; Rangermissionen – in denen ihr oftmals Leuten helfen müsst z.B. wenn sie mit ihrem Fahrzeug liegen geblieben sind, Missionen mit Zeitvorgabe - in denen ihr so schnell wie möglich von A nach B fahren müsst, Spezialforschungsmissionen - in denen ihr innerhalb eines Zeitlimits die angeforderten Tiere fangen müsst, Funkmissionen - die durch das Funkgerät aktiviert werden und Besichtigungsmissionen in denen ihr Touristen auf eine Sightseeing Tour mitnehmt. Während eurer Fahrt durch die Areale könnt ihr den Arcade Mode aus dem Original von 1999 aktivieren sobald ihr ein Tier gefangen habt. Nun gilt es alle in dem Gebiet beheimateten Tierarten einmal unter einem Zeitlimit zu fangen. Als Belohnung winken Multiplikatoren die eure Ranges Punkte nach jedem Fang in die Höhe schießen lassen. Falls ihr den Arcade Modus nicht spielen wollt, könnt ihr einfach die Zeit verstreichen lassen. Dies beendet den Modus. Neben den oben genannten Missionen und dem Arcade Mode wären da noch diverse Foto Aufträge - in denen ihr alle Tiere in einem Abschnitt in bestimmten Posen fotografieren müsst und Tierpflege Aufträge in denen ihr kranke Tiere gesund pflegt.

Für absolvierte Missionen, gefangene und gesund gepflegte Tiere bekommt ihr Trophäen, Zertifikate, Abzeichen sowie Ranger Punkte. Die Erfolge könnt ihr euch in eurem Pokalregal auf der Ranch anschauen. Eure Ranger Punkte könnt ihr in eurem Quartier und in der Garage ausgeben um euren Charakter oder euer Fahrzeug neu auszurüsten. Es können jede Menge Kleidung und Frisuren in der Garderobe gekauft werden, in Missionen gewonnen oder in der Savanne in Kisten liegend gefunden werden. Auch könnt ihr eure vier Fahrzeuge mit neuen Aufklebern, Reifen und Farbe ausstatten. Eurer Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt.

Die meiste Zeit des Spiels verbringt ihr in eurem Land Rover. Selbst kleine Strecken wie zum Nachbargebäude legt ihr im fahrbaren Untersatz zurück. Erstmal ist ist die Steuerung etwas ungewöhnlich, nach einer kleinen Eingewöhnungszeit geht diese aber auch gut von der Hand. Seit ihr es durch diverse Rennspiele gewohnt, dass Gas und Bremse auf den Schultertasten des Handhelds liegen, müsst ihr euch bei Jambo! Safari – Rettet die Tiere erst ein klein wenig umgewöhnen. Euren Land Rover beschleunigt ihr hier via eines Druckes auf den B-Knopf, mit A bremst ihr oder legt bei längerem Druck auf die Taste den Rückwärtsgang ein. Lenken funktioniert – ganz einfach - über das Steuerkreuz.  Tiere fangt ihr indem ihr nah genug an sie heranfahrt und sobald das Fadenkreuz um das Tier sich weiß verfärbt die R-Taste drückt um das Lasso zu werfen – drückt dazu noch die Richtungstaste um die Richtung des Wurfs zu bestimmen. Habt ihr das Lasso erfolgreich um das Tier geworfen, beginnt der zweite Teil der Jagt; das Einholen des Seils und das endgültige Fangen des Tiers mit dem Fangnetz. Das Seil holt ihr mit der L-Taste ein, aber Vorsicht! - wenn ihr zu stark am Seil zieht wird es reißen und das Tier befreit sich. Habt ihr das Seil weit genug eingeholt erscheint ein zweiter weißer Kreis um das Subjekt eures Begehrens und ihr könnt mit der R-Taste das Fangnetz auswerfen. Dabei nicht vergessen mit dem Steuerkreuz die Wurfrichtung erneut anzugeben. Falls ihr den "leichten Schwierigkeitsgrad" gewählt habt, müsst ihr euch erst gar keine Gedanken um das Einfangen der Tiere machen. Fahrt nur dicht genug an das fortlaufende Fellknäuel – oder auch Federvieh – und werft wie gehabt im richtigen Moment euer Seil aus. Fahrt dem Tier ein wenig  hinterher und es gehört euch. Einfacher geht es kaum.
Die Grafik ist für Nintendo DS Verhältnisse ordentlich. Leider vermisst man während der Fahrt durch die Savanne die tolle weite Sicht, die in der Nintendo Wii Version des Spiels geboten wurde. Oftmals könnt ihr unter den ganzen Pixeln die Tiere - sofern ihr sie noch nicht ins Visier genommen habt – nicht von der Umgebung unterscheiden. Die Hintergrundmusik schafft ein gutes afrikanisches Ambiente. Leider weist sie allerdings auch wenig Abwechslung auf. Zum Glück bleibt euch hier jedoch trotz allem der Nerv-Faktor erspart.


Fazit
Genau wie die Nintendo Wii Version ist Jambo! Safari – Rette die Tiere kein Must-Have. Das Spiel weiß zwar durch nette Musik und Grafiken, sowie jede Menge Missionen und freispielbare Extras zu gefallen, fesselt jedoch nicht lange an das Handheld. Einen Multiplayer Modus vermisst man und auch die Funktionen des DS hätten besser in das Spiel integriert werden können. Während ihr den Touchscreen wenigstens in einigen – weniger unterhaltsamen Minispielen wie Löwen massieren o.a. Nutzt, bekleidet das Mikrofon keinerlei Funktionen.  Alles in Allem ist die NDS Version des Titels nur eine grafisch verschlechterte Variante der Wii Version mit wenig innovativen Steuerungsmöglichkeiten, leichten Missionen und Dialogen und daher für ältere Spieler nur kurz unterhaltsam. Kinder und Tierliebhaber sollten aber dennoch einen Blick auf den Titel riskieren.


Wertung:

(N/A














 






Jambo! Safari - Launch Trailer


Letzte Aktualisierung ( 16.12.2009 )
 
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