Home arrow Software arrow Nintendo Wii arrow Planet 51* 09.09.2010
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Planet 51* Drucken E-Mail
Geschrieben von Sebastian   
 Kurzbeschreibung
Spielumsetzung zum Kinofilm: Eines Tages muss Captain Charles 'T Baker mit seinem Raumschiff auf einem fremden Planeten notlanden. Schell merkt er, dass er hier nicht alleine ist. Auf seiner Suche nach einem Versteck vor dem Millitär an dem er seinen Rückflug organisieren kann, trifft er auf den jungen Einheimischen Lem der ihm helfen will nach Hause zu fliegen...

Features:
- übernehme die Kontrolle über die beiden Hauptprotagonisten des Films Chuck und Lem
-
Liefere dir wilde Rennen und Verfolgungsjagden mit einer Vielzahl unglaublicher Schwebefahrzeuge: Autos, Lieferwagen, Fahrräder, Taxis, Streifenwagen, Schwertransporter und sogar Rasenmäher!

Info:
Release: 06. November 2009
Entwickler: Pyro Soft
Publisher: SEGA
Genre: Action / Rennspiel
Player: 1 - 2




Review:
Zum demnächst erscheinenden Kinofilm Planet 51, bringt uns SEGA schon jetzt das passende Videospiel.

Die Story ist schnell erzählt: Eines Tages fällt uprplötzlich das Raumschiff von Captain Charles "Chuck" T Baker aus den Wolken. Und in ihm wächst mehr und mehr die Erkenntnis, dass er am Ort seiner Landung nicht allein ist. Auf der Suche nach einem Versteck, wo er seine Flucht zurück nach Hause planen kann, trifft Chuck den jungen Lem. Bald wird Ihm klar, das auf diesem Planeten kein Geringerer als er selbst der "Außerirdische" ist!


Doch das Spiel beginnt in einer Kleinstadt auf Planet 51. Ihr steuert Lem, einen schüchternen, netten Jungen. Schon am Start werdet ihr in die Steuerung des Spiels eingeführt. Und die ist durchaus gewöhnungsbedürftig, denn ihr steuert eure Figur ausschließlich mit quer gehaltener Wii – Fernbedienung. Die Figur wird zu Fuß mit dem Steuerkreuz bewegt, was nach einiger Zeit ganz gut funktioniert. Die meiste Zeit jedoch, verbringt ihr in mehr oder weniger verrückten Vehikeln. Vom schnellen Sportflitzer, über ein Fahrrad bis hin zum LKW ist alles dabei. Und die Fahrzeuge steuern sich auch alle anders. Während ihr mit Fahrrad und Moped keine Probleme haben dürftet, sind LKW und schnelle Flitzer schwer zu beherrschen. So stoßt ihr öfters an Laternen, Felswänden, oder anderen Wegbegrenzungen an.

Ist euer Fahrbarer Untersatz arg beschädigt, solltet ihr über einen sogenannten Flicker fahren, dann repariert sich euer Fahrzeug von allein.

Neu erworbene Fahrzeuge könnt ihr an Fahrzeugverteilern holen. Die sehen wie kleine Krans aus und spucken euer gewähltes Fahrzeug aus. Während der wilden Fahrt könnt ihr euch von dem GPS System leiten lassen, welches sich in der unteren, linken Ecke des Bildschirms befindet. Es zeigt das aktuelle Fahrziel und andere wichtige Personen oder Orte an.

Wenn ihr besonders wild und unvorsichtig fahrt, verfolgt euch irgendwann eine Polizeistreife, nach und nach werden es mehr. Das erinnert sehr an Need for Speed und genau wie dort, könnt Ihr auch in Planet 51 die Polizei abhängen.

Doch nicht nur mit Lem müsst ihr Aufgaben erfüllen, es gibt auch den kleinen, fahrenden Roboter Rover, der entfernt an Wall – E erinnert. Mit ihm gilt es, jeweils 5 besondere Steine zu finden, die er dank eines Ortungssystems auch hinter Mauern ausfindig machen kann. Diese Missionen spielen sich recht zäh, da Rover sich nicht allzu schnell bewegt und gern mal von einer Anhöhe fällt, wenn man sich versteuert. In einer weiteren Mission gilt es, einen Hund zu verfolgen, was im wahrsten Sinne des Wortes zur Tortur wird. Das Steuerkreuz lässt eure Hand nämlich nach spätestens 5 Minuten schmerzen. Oder ihr verliert, weil ihr beim Spielen oft versehentlich auf die B Taste kommt, anhaltet und euren Scanner benutzt. Zeit verstrichen, Mission vergeigt.
              

Habt ihr eine Mission im Spiel abgeschlossen, spielt ihr dadurch so tolle Sachen wie Sticker, Filmschnipsel und andere nützliche Dinge frei. Auch weitere Missionen können durch einen Erfolg frei gespielt werden. Hier macht die Aufgabe als Zeitungsjunge am meisten Spaß, da es gilt, wild in die Pedale zu treten und die Zeitung möglichst genau in den Briefkasten zu werfen, werft Ihr ein Fenster ein, verfolgen euch bald kleine, beissfreudige Wachhunde.

Im Allgemeinen ist das Spiel jedoch wenig motivierend, da sich die Missionen sehr ähneln und man nach einer halben Stunde alles irgendwie schon mal gesehen hat. Der Sound ist, gelinde gesagt, eine Katastrophe. Auf den Verfolgungsjagden mit der Polizei verschwindet die Spielmusik komplett hinter Sirenengeheul und Motorgeräuschen, welche sich wiederum schlecht anhören. Zudem hört man, wenn man eine Mission beendet hat, noch viele Sekunden später den Ton der vorherigen Szene.

Die Sprecher sind zwar gut besetzt, aber klingen so, als mussten sie das Spiel zwischen Tür und Angel synchronisieren und hatten dabei Langeweile. Die Untertitel kann man ausstellen und das sollte man auch tun, denn sonst sieht man, das dort absolut schlampig gearbeitet wurde. Mitunter fehlen ganze Satzteile oder es steht etwas völlig anderes da, als gerade gesagt wird.


Schlimm sind auch spätere Missionen, in denen man zum Beispiel einem Auto in einiger Distanz folgen muss, ohne entdeckt zu werden, das wurde richtig öde und eintönig umgesetzt. Nach spätestens einer Stunde macht Planet 51 keinen Spaß mehr, weil man einfach zu viele Fruststellen oder Wiederholungen erlebt.


Fazit:
Planet 51 ist eine typische Lizenz-Versoftung ohne Tiefgang. Der Sound ist zum abgewöhnen schlecht und die Grafik wäre so auf den Konsolen der letzten Generation auch kein Problem gewesen. Alles wirkt irgendwie lieblos und planlos.



Bewertung:
Grafik: 5/10
Sound: 4/10
Spielbarkeit: 4/10


Gesamtwertung:




Mehr Screenshots:



  







Planet 51 Trailer
Letzte Aktualisierung ( 16.11.2009 )
 
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